• “Gemeinsam arbeiten wir an der
    erfolgreichen Zukunft für unsere Region.”
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    erfolgreichen Zukunft für unsere Region.”

Steinbacherinnen anders beTRACHTet

Brigitte Felbinger-Forster (Steinbach an der Steyr):

 

Seit 1998 gibt es die beim OÖ Heimatwerk registrierte Steinbacher Tracht. Die Festtagstracht besteht aus blauem Seidenbrokat mit goldgelber Seidenschürze (Farben des Gemeindewappens). Seit einigen Jahren habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Steinbacher Tracht neu „in Szene zu setzen“. In Abstimmung mit dem OÖ Heimatwerk habe ich mich nach einem passenden Schnitt umgesehen und unter Berücksichtigung der vorgegebenen Stoffe zu nähen begonnen. Wichtig war mir, den Grundschnitt moderner zu gestalten und als neues Element eine Brosche aus Edelmetall einzubinden. Dabei unterstützten mich eine ortsansässige Schneiderin und eine Goldschmiedin. Nachhaltiges Ziel ist es, auch den örtlichen Goldhaubenverein für diese zeitgemäße Festtagstracht zu gewinnen.

 

Mein Zitat:

"Die Zeit ist eine Schneiderei, die auf Änderungen spezialisiert ist." (Faith Baldwin)

 

 

Gemeinsam stark

Raphaela Gnadlinger (Ried im Traunkreis):

 

Mit meinem Projekt „Gemeinsam stark“ in Ried/Traunkreis im Sommer 2019 möchte ich bewirken, dass Familien gestärkt und die typischen Rollenverteilungen innerhalb der Gruppe gelöst werden. Mit Hilfe verschiedener Übungen und Parcours sollen die Familienmitglieder gemeinsam sowohl ihre körperlichen als auch geistigen Fertigkeiten unter Beweis stellen. Dabei spielen Geschicklichkeit, Achtsamkeit und Zusammenhalt im Team eine große Rolle. Hier können sich sowohl die Kleinen als auch die Großen beweisen. Ich möchte nicht nur das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken, sondern vor allem den Kindern ermöglichen, ihren Eltern zu zeigen, was sie d‘rauf haben. Nach den verschiedenen Aktivitäten lassen wir den Tag bei einem gemütlichen Picknick ausklingen.

 

Mein Zitat:

"Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang, sondern der Zusammenklang." (Ernst Ferstl)

 

 

Thallingerhaus in Ried im Traunkreis

Irene Krumphuber (Hinterstoder):

 

Das mitten im Ort stehende Objekt wurde 2017 von der Gemeinde gekauft. Seither arbeiten der Bürgermeister und ein Team mit drei jungen Erwachsenen, in das ich mit eingebunden bin, an einem Nutzungskonzept. Wir veranstalteten einen Workshop mit interessierten jungen RiederInnen und entschieden uns für Wohnmöglichkeiten im Obergeschoss. Bei den Wohnformen fanden die Clusterwohnungen (drei vollwertige Wohnungen mit einem Gemeinschaftsraum) bzw. die Motelwohnungen (drei kleine leistbare Wohnungen) den meisten Anklang. Für das Erdgeschoss sind eine Geschäftsfläche bzw. ein neuer Standort für unsere Gemeindebücherei vorgesehen. Derzeit beschäftigen wir uns damit, wie wir dieses Vorhaben finanzieren können.

 

Mein Zitat:

"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg." (Laozi - chinesischer Denker)

 

 

Generationen-Brücke

Birgit Michlmayr (Steinbach an der Steyr):

 

Großeltern verbringen mit ihren Enkelkindern oftmals viel gemeinsame Zeit. Deshalb habe ich - als Leiterin einer Spielgruppe - auch sie einmal ins „Haus Kunterbunt“ / Gemeinde Grünburg eingeladen. Wir hatten dort reichlich Platz für unsere „Hoppa-Reiter-Spiele“ und für eine große „Schüttwanne“ mit vielen Gefäßen, um den Weizen so richtig hin und her zu schütten, ihn einfach durch die Finger oder ein Rohr rieseln zu lassen oder die Füße darin zu vergraben. Dann genossen wir eine gemeinsame Jause an einem Tisch mit kleinen Sesseln - wie im Kindergarten. Zum Abschluss gab‘s noch lustige Kreisspiele wie das „Karussell“ und das beliebte „Decken-Schaukeln“.

Es war ein gelungener Nachmittag, den ich auch anderen Spielgruppen zur Nachahmung empfehlen kann.

 

Mein Zitat:

"Die Zeit, von der wir meinen, wir schenken sie den Kindern, ist in Wahrheit die schönste Zeit, die uns selbst geschenkt wird."

 

 

Sommerkino

Cosima Öllinger (Kirchdorf an der Krems):

 

Das Projekt „Sommerkino“ ging aus einem breit angelegten Jugendbeteiligungsprozess in der LEADER-Region Sauwald-Pramtal im Innviertel hervor. Ein erster Umsetzungsschritt war die Implementierung eines gemeindeübergreifenden Jugendgremiums, da es sinnvoll ist, Jugendarbeit regionsweit zu denken. Das Leben der Jugendlichen hört schließlich nicht an der Gemeindegrenze auf. Die Gruppe entschied sich, als Startprojekt ein Sommerkino in Kopfing zu organisieren.

In einigen Projektgruppentreffen habe ich die Jugendlichen dabei unterstützt, die Veranstaltung zu entwickeln, zu organisieren und diverse Herausforderungen zu meistern. Es hat großen Spaß gemacht, diese engagierten jungen Menschen begleiten zu dürfen.

 

Mein Zitat:

"Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche einmal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist." (Dalai Lama)

 

 

Wahrnehmungs-Spaziergang

Sabine Pinterits (Salzburg):

 

Lebensraum zu gestalten, das bedeutet, einerseits die Potentiale, andererseits auch sichtbare oder absehbare Gefährdungen zu erfassen und für Planungsprozesse aufzubereiten. Dies geschieht oftmals nur über den Verstand. Ausgehend vom Modell „Wahrnehmungs-Spaziergang“, das in Vorarlberg entwickelt wurde, habe ich diese Methode auf die nachhaltigen Zielsetzungen der Agenda 21 weiter entwickelt. Dabei wird der Fokus sowohl auf die räumliche Entwicklung als auch auf die soziokulturellen, ökologischen, ökonomischen und infrastrukturellen Gegebenheiten einer Gemeinde gelegt. Diese werden bei einem solchen „Spaziergang“ eruiert und mit den beteiligten BürgerInnen besprochen. In der Folge fließen die Ergebnisse in die Entwicklungsplanung der Gemeinde ein.

 

Mein Zitat:

"Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer." (Antoine de Saint-Exúpery - gekürzt)

 

 

Kontinuität im Vereinsvorstand

Manfred Postlmayr (Aschach an der Steyr):

 

Um den heutigen Anforderungen in der Vereinsarbeit gerecht zu werden, braucht es motivierte und engagierte MitarbeiterInnen in den Vereinsvorständen. Wie finde ich diese Personen auf Ortsebene, aber auch für die Blasmusik-Bezirksleitung mit 35 Musikvereinen? Welche Aufgaben passen für wen und wie können sie ihre Fähigkeiten und Talente am besten einbringen? Mit dem „Zukunftsrad HALT DICH FIT IM VEREIN“ haben wir in der Bezirksleitung ein Schaubild erarbeitet, wie Vereine die Verantwortung für die vielseitigen Aufgaben Ziel gerichtet verteilen können. Auch bei einem umfangreichen Arbeitsprogramm soll dabei der Mensch im Mittelpunkt bleiben. Der methodisch lebendige Gecko-Lehrgang und das Regionalmanagement Steyr-Kirchdorf haben mich bei der Ausarbeitung und Umsetzung des Projektes sehr unterstützt.

 

Mein Zitat:

"Ged net - gibt's net" und "Sauba zaumredn"

 

 

Wir als aktiver Gemeinderat

Denise Prellinger (Garsten):

 

Dieses Projekt hat zum Ziel, dass politische EntscheidungsträgerInnen Möglichkeiten in ihrem Umfeld und ihrer Gemeinde erkennen, um aktiv zu werden. In einem eigens konzipierten Lehrgang sollen sie dazu passende „Werkzeuge“ erwerben. Weiters soll zu gemeindeübergreifenden Projekten und zur interdisziplinären Arbeit - auch über Ausschüsse und Funktionen hinweg - ermutigt werden. Die Lehrgangs-Module beziehen sich auf die Themen Motivation/persönliche Entwicklung, Rahmenbedingungen für eine gute Arbeit als aktiver Gemeinderat, Methoden und Lerntools zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und zum Aufbau von Netzwerken. Mit einem 3-köpfigen Kernteam aus 3 Bundesländern wurden diese Inhalte erarbeitet und die Rahmenbedingungen für eine pilothafte Durchführung organisiert.

 

Mein Zitat:

"Die Welt ist voll von kleinen Freuden, die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen." (Li-Tai-Po, chinesischer Dichter und Lyriker)

 

 

Spitaler Löwe - Schätze das Ehrenamt

Martina Reiter und Gernot Wiesinger (Spital am Pyhrn):

 

Der „Spitaler Löwe“ - abgeleitet vom Gemeindewappen - war ein gelungener erster Impuls, um die Vielfalt des Ehrenamtes in unserer Gemeinde öffentlich zu würdigen und ins Gespräch zu bringen. Nachfolgend wurde über die Gemeindezeitung die breite Bevölkerung informiert und zum aktiven Mitgestalten eingeladen. Im Rahmen der heurigen Kinder-Ferienaktion sprachen wir über eine „Schnitzeljagd zum Thema Ehrenamt“ besonders die junge Generation an. Beim Ägidi-Kirtag 2018 starteten wir mittels kreativer Methoden eine Befragung von BürgerInnen. Die Ergebnisse sollen dazu führen, dass sich die ehrenamlich Tätigen in der Gemeinde mehr vernetzen und miteinander Strategien entwickeln, mit denen die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement gestärkt wird.

 

Unser Zitat:

"Tu gelegentlich etwas, womit du nichts oder wenig verdienst. Es zahlt sich aus."

 

 

Zukunftslabor Theater

Elisabeth Schrempf (Linz):

 

Mit spielerischen Methoden des Theaters werden Themen aufgezeigt, Zusammenhänge sichtbar gemacht und mögliche Entwicklungen erarbeitet. Reale Situationen einzelner Menschen, einer Gemeinde oder einer Organisation, die normalerweise nur besprochen werden, können auf der Bühne erfahren, erspürt und erlebt werden. Dabei verändert sich fast immer die eigene Sicht der Dinge. Sehr oft tun sich ganz neue ungeahnte Lösungen auf, neue Ansätze werden denkbar. Mögliche Szenarien können erspielt, erprobt und gegebenenfalls verändert werden. Die Handlungsspielräume der TeilnehmerInnen erweitern sich spielerisch. Und so nebenbei macht das alles einen Riesenspaß! Erste erfolgreiche Einsätze haben bereits stattgefunden, weitere sind in Agenda 21-Gemeinden für die nächsten Monate geplant.

 

Mein Zitat:

"Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder. (Henry David Thoreau)

 

 

Laussinger Geschichte(n)

Josef Wolfthaler (Laussa):

 

Das Leben der LaussingerInnen war - mit der heutigen Zeit verglichen - in vielem recht einfach. Dennoch war es vielfältig, abwechslungsreich und interessant. Das soll bei dieser Veranstaltung mit allen Sinnen erlebbar werden. Persönliche und teils faszinierende Geschichten, ereignisreiche Begebenheiten, lustige Lausbubenstreiche, verborgenes Wissen oder einfach nur vergessenes aus der „guten alten Zeit“ werden erzählt und in Erinnerung gerufen. Jene, welche die 40-er, 50-er und 60-er Jahre erlebt haben, werden dadurch zu „Zeitzeugen“, die uns an ihren Erlebnissen Anteil nehmen lassen. Es wird ein lustiger, teils auch denkwürdiger Abend sein, in der Laussinger Dorfgeschichte(n) - mit Bildern, Videos und Gegenständen spannend verpackt - präsentiert werden.

 

Mein Zitat:

"Das eigentlich charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit." (Franz Kafka)

 

 

Eine Region bleibt verbunden

Bernhard Zehetgruber (Schlierbach - Wien):

 

Viele junge Menschen aus ländlichen Regionen ziehen vor allem zur Aus- und Weiterbildung in die Stadt. Das Projekt „Eine Region bleibt verbunden“ setzt genau an diesem neuen Lebensmittelpunkt an, um die Beziehung zwischen alter und neuer Heimat (Stadt und Land) aufrecht zu erhalten und zu stärken. Die jungen Menschen sollen verbunden bleiben und Perspektiven für eine Rückkehr nach der Ausbildung erhalten. Die „Weggezogenen“ sollen vor Ort Unterstützung erfahren und über ihre Region informiert bleiben. Die Region und auch die jungen Menschen profitieren von diesem Wissens- und Potentialaustausch.

 

Mein Zitat:

"You may never know what results come of your action, but if you do nothing there will be no results." (Mahatma Gandhi)